Buchgestaltung für Klaus Winterhager

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Klaus Winterhager bezeichnet sich selbst schlicht als Grafiker oder Entwerfer. Die Bezeichnung Entwerfer entspricht dem Selbstbild des 1929 geborenen Professors für Kommunikationsdesign – der bis 1994 an der Bergischen Universität Wuppertal lehrte – wohl am ehesten. Winterhager entwirft heute – wie er es nennt – „Ephemeres“, an dem sein Herz besonders hängt. Das sind Plakate und Einladungen zu Kunstausstellungen, Konzerten und anderen Kulturveranstaltungen. Hinzu kommen die zahllosen Entwürfe ohne Auftrag, wie er sie selbst bezeichnet. Das sind Skizzen, Zeichnungen, Aquarelle, oft auch Didaktisches für angehende Gestalter. Darüber hinaus gestaltete Winterhager Zeitschriften, Plakate, Geschäftsberichte und Erscheinungsbilder für bedeutende Kunden wie zum Beispiel Zanders und Inter Nationes. Betrachtet man die Arbeiten aus verschiedenen Jahrzehnten künstlerisch gestalterischen Schaffens, wird deutlich, dass grundsätzlich eine sinnhafte Beziehung zwischen Form und Inhalt besteht. Manche Arbeiten scheinen grafisch streng geordnet, andere wirken auf den ersten Blick verspielt, dekorative Elemente sucht man jedoch vergebens. Winterhagers Werk ist eine Denk- und Sehschule für Designstudierende, Künstler und Gestalter.
Die abgebildeten Seiten entwarfen Uwe Boden und Bettina Boden im Auftrag von Klaus Winterhager. Vasiliki Demirtzi und Wolfram Reichert gehörten ebenfalls zum Team. Das „Werkverzeichnis mit didaktischem Charakter“ umfasst bisher etwa 250 Seiten.

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